In der Mittagspause gehen Frauchen und ich immer zusammen spazieren. Auf diese Spaziergänge freue ich mich immer sehr, denn dann muss ich nicht mehr alleine warten und kann mich nach Herzenslust austoben. Manchmal fahren wir irgendwohin, wo ich noch nicht gewesen bin, und erkunden zusammen die Umgebung.
Auch heute waren wir ein Erkundungsteam. Mitten im Taunus kamen wir mit dem Auto an einem kleinen Parkplatz neben einer wenig befahrenen Landstraße raus. Ich durfte aus dem Auto springen und mir die nähere Gegend ansehen, während Frauchen die Schuhe gewechselt hat. Brav blieb ich in ihrer Nähe...
Und dann ging es los!
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| Mein Stöckchen und ich... |
Frauchen hat mit mir Stöckchen-Fangen gespielt und mittlerweile weiß sie auch, dass ich nicht so einen winzigen kleinen Stock haben will, sondern etwas richtiges. Etwas, das man stolz mit sich herum tragen kann und auf dem man auch toll beißen kann! Großen Spaß hatte ich im Wald und meine Pfötchen sahen nach meinen kleinen Spritztouren aus, als ob ich schwarze Söckchen an hätte. Aber Frauchen hat das gelassen gesehen, denn das meiste davon verliert sich beim Weitergehen normalerweise von allein.

Dann kamen wir wieder auf die Wiesen und am Feldrand wuchsen Schlehen. Für Frauchens Oma haben wir welche gepflückt - ihr hättet sehen sollen, wie Frauchen durch die Brennesseln gestapft ist, um an die blauen Früchte zu kommen! Amüsiert habe ich vom Weg aus zugesehen, wie sie eine Schlehe nach der anderen in meinen schwarzen Hundebeutel gepflückt hat. Menschen haben manchmal so merkwürdige Ideen...


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