Dienstag, 10. Juli 2012

Burg Münzenberg und Butzbach


Ich traute meinen Augen kaum, als plötzlich vor einer Woche Frauchens Mama bei uns in der Tür stand und dem mitgebrachten Gepäck nach zu urteilen hier einziehen wollte. Was habe ich mich gefreut! Naja, eingezogen ist sie zwar nicht, denn sie ist auch schon wieder weg, aber dennoch habe ich mit den zwei Damen in der Zeit wahnsinnig viel erlebt und gesehen. Die Bilder sind mal nicht aus Frauches Fotoapparat gekommen, sondern mit freundlicher Erlaubnis von Frauchens Mama hier gelandet.



Beim Shoppen am ersten Tag haben die beiden Tonka und mich zuhause gelassen, aber am folgenden Tag durften wir mitkommen. Es ging bei sonnigem und heißem Sommerwetter zur Burg Münzenberg. Die alte Burganlage hat uns allen sehr gut gefallen. Frauchens Mama ist sogar auf den hohen Turm geklettert, von dem sie nicht ganz so einfach wieder herunter gekommen ist. Tonka, Frauchen und ich warteten unter einer herrlich duftenden Linde im Schatten auf ihre Rückkehr. Da außer uns niemand die Burgruine besichtigte, durfte ich auch ein bisschen herumlaufen. Übermütig hüpfte ich durch die verlassene Burg und freute mich, als endlich Frauchens Mama wieder zurück kam. Dann saßen die beiden Frauen eine ganze Weile auf dem Burghof, genossen die herrliche Atmosphäre und die Sonne. 




Als ob ich es schon geahnt hätte, war damit unser Besichtigungsprogramm für diesen Tag noch nicht beendet. Wir fuhren weiter nach Butzbach, in dem Frauchen mittlerweile ganz ungern parkt. Am alten Marktplatz gab es viele alte Fachwerkhäuser, die malerisch um den Platz herum angeordnet waren. 


Als sich ein großes Feuerwehrauto durch die enge Gasse ihren Weg bahnte und ich dieses auf mich zukommen sah, hatte ich wirklich Angst, zumal mich Frauchens Mama an der Leine hatte. Schnell suchte ich den Schutz meines wahren Frauchens. Bei ihr fühle ich mich sicher! Frauchens Mama meinte immer nur, wie fixiert ich auf mein Frauchen bin. Ich finde da gar nichts dabei, wenn ich mich in ihrer Nähe halt am sichersten fühle!


In einer Eisdiele kamen Tonka und ich wieder zur Ruhe, während Frauchen und ihre Mutter einen Eisbecher genüsslich zu sich nahmen. Dort war auch genügend Schatten zum Abkühlen, denn kurz darauf ging es noch zum Schloss in Butzbach und zu dem Teil der alten Stadtmauer, den man heute noch sehen kann. 

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