Dienstag, 4. September 2012

Ein aufregendes Wochenende

Letztes Wochenende waren wir wieder bei Frauchens Mama. Mit "wir" meine ich Frauchen und mich... Normalerweise sind die Tage dort immer sehr ruhig, aber dieses Mal waren wir nur unterwegs. Alles fing schon damit an, dass ich hinten im Auto saß und nach der langen Autofahrt sehnlich hoffte, dass ich bei Frauchens Mama, meiner Hunde-Oma, wäre. Ich habe mich schon richtig gefreut! Aber dann stieg Frauchen aus und kam auch vorerst nicht zurück. Als dann der Kofferraum geöffnet wurde, begrüßten mich Frauchens Mama und der jüngere Bruder - ganz so falsch hatte ich also nicht gelegen. Aber an dem schönen Haus mit dem tollen Garten waren wir nicht. Die drei hatten sich zum so genannten "Powershoppen" verabredet und den halben Laden leer gekauft. Das wäre alles nicht so schlimm gewesen, hätten sie mir auch was mitgebracht!

Dann ging es aber endlich zum Laufen und Rennen in den besagten Garten. Die Menschen bereiteten das Essen zu oder mir viel Spaß mit dem Ball, der längst die Form verloren hat. Dieses Mal durfte ich sogar mit in die Küche kommen, was für Frauchens Mama so ungewöhnlich ist, dass sie mir zuerst einmal die Tür in meinen Hintern gestoßen hat. Als dann auch noch Frauchens Bruder seine neuste Errungenschaft zum Eis Machen in Betrieb nahm, war mir spätestens dann die Sache nicht mehr so geheuer. Ich liege viel lieber im Garten und schaue an der Treppe, ob jemand kommt.

Nachmittags ging es zu Frauchens Oma und auch dort in den Garten. Das war ein kleines Familientreffen, denn Frauchens Onkel war auch noch da! Zwischenzeitlich waren Frauchen und ihre Mama nochmal weg und haben mich bei der Oma gelassen. 

Abends war dann aber immernoch keine Ruhe, denn wir fuhren in die Stadt, um alte Freunde von Frauchen zu treffen. Ich habe mit einer Horde Leute aus dem benachbarten Seniorenheim gerechnet, aber stattdessen waren das nur Menschen in ihrem Alter! Die saßen in einem Bistro, tranken etwas und redeten die ganze Zeit. Ich lag artig unter dem Tisch und langweilte mich. Manchmal bin ich mit meiner Schnauze zu Frauchen gegangen und wollte sie auffordern, endlich zu gehen. Ich war schließlich hundemüde. Aber davon wollte Frauchen nichts wissen.

Am nächsten Morgen waren wir im herrlich herbstlich anmutenden Wald spazieren. Die Blätter sind noch alle grün, aber die Temperaturen sind doch deutlich kühler und kleine, dekorative Nebelschwaden ziehen durch die Bäume. Ich liebe den Wald! Überall roch es herrlich nach Waldboden, allerlei unbekannten Tieren und morschem Holz...

Wir blieben noch bis nachmittags, sonnten uns im Garten, spielten auf der Wiese und genossen die Zeit zusammen. Dann ging es wieder heim zu Tonka und Christoph (der sicherlich froh war, dass Frauchen wieder zurück war).

1 Kommentar:

  1. Hallo Kira,
    also wenn du so lange im Auto wartest, hätten sie dir wirklich ein Spieli mitbringen können tz, tz, tz. Das war doch alles recht aufregend für dich. Aber wenigsten konntest du den herrlichen Waldspaziergang geniessen und dich im Garten entspannen.
    Liebe wauzis von Emma und Lotte

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