Samstag, 21. Mai 2011

Viele Hunde unterwegs

Tonka und ich - ein echtes Dreamteam!
Wie eigentlich immer am Wochenende sind wir in den frühen Morgenstunden spazieren gegangen, als es noch relativ kühl war. Ich persönlich finde diese Touren immer sehr aufregend und besonders die Kaninchen, die sich dann noch in den Felder tummeln, haben es mir angetan. Heute hatte ich aber keine Augen und Ohren für die putzigen Tiere, die immer weglaufen, wenn ich mit ihnen Fangen spielen will und an die mich Frauchen nie lässt. Nein, die Kaninchen waren uninteressant, denn es waren ja so viele Hunde hier unterwegs! Ich frage mich, wo diese sich sonst verkriechen - ich würde sie alle gern jeden Tag sehen! Zuerst habe ich mit einem ganz jungen Labradoodle gespielt, dessen Frauchen sichtlich angetan von uns beiden gewesen ist. Angeblich hat der Hund sonst Angst vor anderen Hunden... Davon habe ich nichts gemerkt - vielleicht weiß er ja, dass ich eine ganz Liebe bin.
Die Bäume blühen noch herrlich...
Danach lief uns eine Art Schnauzer über den Weg. Der war auch total lieb! Aber viel spielen durften wir nicht, denn sein Frauchen ließ ihn nicht von der Leine. Die Frau berichtete uns, dass er sonst den Kaninchen hinterher jagen würde und sich später, wenn er müde ist, einfach ins Feld legen würde. Neulich hat sie ihren Hund wohl über eine Stunde gesucht, bevor sie ihn erschöpft in einem Rapsfeld gefunden hat. Stellt euch das mal vor!

Mit Frauchen spielten wir beiden Hunde noch das "Such-Spiel". Sie wirft verschiedene Leckereien vor uns auf den Weg und wir müssen diese erschnüffeln. Bisher war Tonka immer besser als ich, aber dieses Mal bin ich ihr einfach hinterher gerannt und habe das eine oder andere Mal eine Leckerei dadurch für mich gewinnen können.
Uns begegneten noch einige andere Hunde (es waren bestimmt noch weitere 5, von denen einer sogar unterschiedlich gefärbte Augen hatte). Lustig wurde es dann aber mit dem kleinen weißen Hund, das ein Mädchen spazieren führte. Der Kleine war in meinem Alter und wir tobten auf der Wiese. Die machohaften Anwandlungen des kleinen Hundes ignorierte ich aber - Männer können solche Angeber sein! Da stehe ich wirklich drüber.


Mittags waren Herrchen und Frauchen in der Stadt und sie haben uns Hunde einfach im Auto gelassen (keine Angst: wir standen im absoluten Schatten in einer Art Parkhaus mit geöffnetem Schiebedach!). Wenn Tonka und ich gemeinsam warten, ist Tonka nicht aufgeregt und bellt auch nicht mehr. Gut, das kann sie im Moment eh nicht, denn sie ist heiser (warum ist uns allen aber ein Rätsel) und sie hört sich an wie ein Seehund! Frauchen hat uns aber Fotos von dort mitgebracht, denn dort gab es Frösche im Botanischen Garten zu bewundern. Ob die auch mit mir spielen würden???

1 Kommentar:

  1. Hallo Kira, ich habe schon ein paar Mal in Deinen Blog geschnüffelt. Heute möchte ich Dir Grüße aus dem Spreewald senden. Ich, Mischka, bin ein 3 jähriger Airedale und auch von meinem Bruder, dem 8 Monate alten Hoover soll ich Dich grüßen. Ich freue mich, dass Du heute so einen schönen Tag hattest und verspreche Dir, öfter bei Dir vorbeizuschauen.
    Ich blogge schon über 2 Jahre mein Tagebuch, aber bisher gab es in Deutschland wenige Airedaleblogs. Um so mehr freue ich mich, Dich gefunden zu haben.
    Liebe Grüße
    Mischka

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