Mittwoch, 27. April 2011

Ein fast normaler Tag

Nach dem Urlaub war gestern wieder ein normaler Tag. Während Christina am Computer gesessen hat, lag ich die meiste Zeit in meiner Box im Arbeitszimmer, habe an meinem großen Knochen genagt oder gedöst. Zwischendurch waren wir immer mal wieder kurz spazieren oder nur draußen an der Wiese. Aber ab vier Uhr wurde es richtig spannend!
Ich bin mit Frauchen in die Felder spazieren gegangen - und endlich kam der tolle Futterdummy auch nochmal zum Einsatz! An dieser Stelle hat sie mich vorher noch nie ganz frei laufen lassen, aber dieses Mal durfte ich endlich und ich war auch ganz brav dafür. Wir haben schön miteinander gespielt (sagt Frauchen). Ich verstehe noch nicht ganz, warum wir spielen, wenn Christina aus Achtlosigkeit den Futterdummy in die Wiese wirft und ich ihn ihr zurückbringen muss... Frauchen sollte ein bisschen besser aufpassen! Immerhin darf ich danach mit meiner Schnauze kräftig etwas aus dem Beutel fischen - lecker!
Dann haben wir Tonka bei Claudia abgeholt und wie immer habe ich mich sehr gefreut sie zu sehen. Auf dem Heimweg sind wir dann noch ein bisschen nass geworden.


Wenig später ging es aber wieder ins Auto (dieses Mal leider wieder hinten im Kofferraum). Ich habe den Eindruck, dass ich jetzt überallhin geschleppt werde. Christoph und Christina nannten es "Baumarkt" und ich war mit! Was es da alles spannendes zu erschnuppern gab! So viele unbekannte Menschen, Gegenstände und Gerüche! Leider hatten die beiden es aber eilig und mir blieb gar nicht genug Zeit alles in Ruhe unsicher zu machen. Tja, und damit war der Tag noch lange nicht zu Ende! Wir fuhren zu einer Freundin aus Christophs Kartenspielrunde, die Geburtstag feierte. Ein paar Gäste äußerten sich gegen Ende der Feier anerkennend über mein gutes Benehmen - und das, obwohl zwei Katzen im Nachbarzimmer warteten! Von dem leckeren Essen habe ich nichts abbekommen, nach kurzer Zeit wurde das Katzenspielzeug langweilig und die Menschen saßen nur an einem großen Tisch, unter den ich nicht krabbeln durfte. Was blieb mir also anderes übrig, als still in der Ecke zu liegen und mir das Treiben von dort anzusehen?! Ich hätte viel lieber die ganze Wohnung unsicher gemacht...

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