
Herrchen und Frauchen unternehmen gerne etwas Besonderes, wenn das Wetter es zulässt und die beiden Zeit haben. Daher ging es ab nach Hausen in den Wald auf den Keltenweg. Ich war total aufgeregt und Christina fragte sich schon, was mit mir los war. Ich hüpfte, sprang und galoppierte beinahe den Weg entlang. Unterwegs sahen wir ganz viele wunderschöne Fingerhüte, die Frauchen natürlich fotografisch festhalten musste.

Der Blick von oben war wirklich wunderschön! Aber ich habe mich auch wieder sehr gefreut, wenn ich meine Menschen wieder heil unten auf dem Boden des Waldes hatte. Die Begrüßung fiel entsprechend stürmisch aus und auch das Hochspringen konnte ich mir wieder einmal nicht verkneifen. Ich war überhaupt immernoch total übermütig... Die aus Sicherheitsgründen mitgenommene Schleppleine funktionierte ich zum Spielzeug um und ich tobte mit ihr im Maul über den gesamten Platz. Wenn Christina nicht gerade über mich lachte, machte sie Bilder von meinem jugendlichen Übermut, und Christoph versuchte nur, Tonka vor meinem Wahnsinn zu schützen. Dabei wäre es viel lustiger gewesen, sie mitspielen zu lassen und mit ihr zusammen Seilziehen zu spielen.




Es ging immer tiefer in den Wald hinein und die Abendsonne hüllte den Wald in ein warmes Licht. Von Zeit zu Zeit warf mir Frauchen Tannenzapfen oder Stöckchen, die ich lieber in Einzelteile zernagt mag. Aber dafür war auf unserer Wanderung keine wirkliche Zeit. Schnell ging es weiter und wir kamen aus dem Wald an den Waldrand an viele hübsche Obstwiesen, die sich hinter kleinen Orten versteckten. Dort wurde es dann richtig "wild"... Neben einem kleinen Kaninchen, das meine Aufmerksamkeit völlig auf sich zog, fanden die Menschen sogar einen Feuersalamander! Tonka und ich fanden das Tier weniger interessant - Christoph und Christina sind sich nicht einmal sicher, ob wir diesen Lurch überhaupt wahrgenommen haben! Wir warteten artig, bis Christina ihre obligatorischen Fotos geschossen hatte und auch Christoph einen Blick auf das Tier geworfen hatte, und gingen dann weiter. Es blühten herrliche Blumen am Wegesrand und die abendlichen Farben der Sonne wurden immer intensiver.

Nachdem wir endlich nach unserer fast dreistündigen Wanderung wieder am Auto ankamen, habe ich schon vor der Autotür gewartet. Die Fahrt nach Hause habe ich verschlafen und auch jetzt kann ich meine Augen kaum offen halten. Was für ein aufregender Abendspaziergang!
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