Samstag, 11. Juni 2011

Mit Frauchen unterwegs

Heute Morgen waren Frauchen und ich alleine unterwegs, obwohl Christoph und Tonka auch zuhause waren. Wir haben einen langen und aufregenden Spaziergang gemacht! Als ich gesehen habe, dass Christina wieder Würstchen schneidet und die Schleppleine hervor holt, war ich ganz aufgeregt. Ich bin pausenlos um sie herumgelaufen und habe wild mit meinem Schwanz gewedelt. Zuerst sind wir ins kleine Industriegebiet gegangen. Auf dem Weg dorthin kamen uns zwei Hunde entgegen. Einer der beiden war so groß, dass ich ein bisschen Angst hatte und vorsichtig hinter Frauchen gegangen bin. Der zweite war auch noch ganz jung, aber nicht mehr so wild wie ich. Frauchen dachte erst, dass es ein Labradoodle ist, aber man hat doch gleich gesehen, dass es ein Goldendoodle war! Diese Kreuzungen aus Labrador bzw Golden Retriever und einem Pudel haben wir in letzter Zeit wirklich oft gesehen - ist das der neue Modehund? Aber zurück zu diesem einen - er heißt Filou, soll aber ein ganz lieber sein. Natürlich habe ich ihn direkt zum Spielen aufgefordert, aber aus einem Spiel mit einem Labrador war Filou noch ganz fertig und zitterte ein bisschen mit den Beinen. Die beiden Menschenfrauen haben abgesprochen, dass wir uns aber vielleicht noch öfter begegnen und dann ausgiebig spielen dürfen. Da freue ich mich jetzt schon drauf!




Seht mal, wie seltsam ich laufe!
Vorbei an schrecklichen Fahnen, die im Wind leise vor sich hin klapperten (und mir schon ein bisschen Angst einflößten), ging Frauchen dann zu einem kleinen Laden, vor dem ich dann geduldig auf ihre Rückkehr gewartet habe. Wenigstens wusste sie das zu schätzen und ich bekam eine Kleinigkeit, als ich sie stürmisch begrüßte.
Dann ging es durch einen kleinen Fußgängertunnel unter der Bahn entlang zu dem großen Areal mit den weitläufigen Feldern. Christina wollte mit mir wieder üben, dass ich sofort zu ihr komme, wenn sie "Hier!" ruft und hatte dafür die Schleppleine wieder dabei. Aber da habe ich ihr zuerst gezeigt, was ich von dieser Idee hielt! Ohne Rücksicht auf Verluste bin ich mit vollem Tempo in die Leine gelaufen, habe weder gehört noch Frauchen gehorcht und auch ihre Kommandos nicht beachtet. Ich wollte halt mal sehen, wer dabei den längeren Atem hat und ich muss kleinlaut zugeben, dass Christina gewonnen hat... Und als Konsequenz daraus muss ich in nächster Zeit wohl wieder öfter mit ihr und der langen Leine üben. Ob sich das gelohnt hat?!
Dennoch war der Spaziergang wunderschön, nachdem ich meine wilden Minuten hinter mir hatte. Brav lief ich immer in Frauchens Nähe, verschmähte sämtliche Pferdeäpfel und gehorchte auch wieder besser, wenn sie mich rief. Gemeinsam wanderten wir durch die Felder, bestaunten die weißen Wolken am Himmel und sahen uns die Mohnblumen an, die den Wegesrand säumen. Wie man sieht, hing mir die Zunge weit aus dem Maul!



 Zurück zu Hause hing mir die Zunge fast am Boden und ich knöpfte mir zuerst den Wassernapf vor. Frauchen musste diesen sogar neu füllen, weil ich alles leer getrunken hatte. Danach spielten Tonka und ich auf dem Balkon mit dem Wobbler. Wenn Christina dabei nicht aufpasst, würde Tonka wohl alles alleine fressen. Es ist komisch, wie viel Fressen in so einen kleinen Dackel passt! Ich bin dabei immer wesentlich zurückhaltender. Gleich geht es wieder zum Einkaufen, aber dieses Mal das Futter für die Zweibeiner. Manchmal bringen sie uns aber auch etwas Leckeres mit...

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