

Gestern sind wir alle vier in Neuwied gewesen. Während der Fahrt saßen Tonka und ich zusammen auf der Rückbank und als wir endlich angekommen sind, habe ich auf meine liebenswerte, stürmische Art Frauchens jüngeren Bruder und ihre Mutter begrüßt. Außerdem habe ich auch noch die Bekanntschaft von den Nachbarn gemacht und der kleine Sohn war ganz aufgeregt, weil so viele Hunde auf der Straße waren. Auch im Garten ging es wieder hoch her und ich habe getobt, wie sonst auch, wenn die anderen zwei nicht mitgekommen sind. Dann saßen die Menschen zusammen auf dem Balkon und auch Tonka musste dort sein, ob sie wollte oder nicht. Dabei verknotete sie die lange dünne Schleppleine, an der sie festgebunden war, an Tischen und Stühlen, bis sie sich nicht mehr rühren konnte. Mein Frauchen weiß, dass ich nicht irgendwelchen Mäusen oder anderen Tieren hinterher jage - weswegen ICH immer frei im Garten herumrennen darf. Einen Tannenzapfen von der Straße habe ich dann zum Spielen benutzt und ihn auch komplett in seine Einzelteile zerlegt.
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| Abtei Rommersdorf |
Nach einem kurzen Mittagessen dachte ich, dass es wohl wieder zu Frauchens Oma ginge, aber damit hatte ich weit gefehlt. Ich war mal wieder im Kloster... Also eigentlich war es mal eine alte Abtei - die Abtei Rommersdorf, in der nun ein kleines Restaurant ist, und Herrchen und Frauchen haben sich dort ein wenig umgesehen. Besonders der Kreuzgang dort und die barocke Gartenanlage sind wirklich herrlich. Frauchen kannte dort schon fast alles, denn sie kommt ja von dort, aber für Herrchen war das alles neu. Den beiden hat es hier gut gefallen.
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| Schloss Engers |

Zweiter Halt war dann direkt am Rhein, aber dieses Mal mussten wir Hunde im Auto warten. Herrchen und Frauchen haben sich das Schloss Engers angesehen. Schon von außen wirkt es herrschaftlich und freundlich, was wohl innen genauso gewesen ist. Wenn man dort aus den Fenstern schaut, kann man den Rhein fließen sehen. Auch um das Schloss herum sind schöne Gehwege am Rhein angelegt, auf denen man schön lustwandeln kann.

Aber dann war die kleine Besichtigungstour auch schon vorbei, es ging wieder zu Frauchens Elternhaus und dann kam die Oma vorbei. Es gab leckeres Crumble mit Pflaumen für die Menschen und für Tonka und mich je einen Knochen. Dieses Mal sind Oma und Opa relativ lange geblieben - sogar bis zum Abendessen. Wir haben es gerade noch so geschafft zu essen, bevor es sich langsam einregnete und auch nicht mehr aufhörte. Wie die Hühner saßen die Menschen jetzt geschützt unter dem Dach auf der Terrasse und auch ich durfte nicht mehr wild im Garten tollen, sondern lag ganz in der Nähe meines Frauchens an der Leine, damit ich auch nicht nass werde. Den Rest des Abends saßen wir so alle nebeneinander, es wurde viel gelacht und gescherzt, bevor es dann gegen neun Uhr wieder Richtung Heimat ging. Tonka und ich teilten uns wieder den Platz auf der Rückbank und schliefen hundemüde den ganzen Weg zurück Schnauze an Schnauze. Herrchen fand das wirklich süß, aber davon haben wir nichts mitbekommen, denn wir waren schon lange im Land der Träume...
Liebe Kira,
AntwortenLöschenda hattest Du aber einen tollen Sonntag! Besichtigungen von Klöstern und Schlössern, Spaziergänge am Rhein und Besuche bei lieben Verwandten. Und dazu noch leckere Knöchlein! Und eine Hundefreundin stets dabei! Das ist perfekt!
Übrigens, meinem Frauchen gefällt das unterste Foto von Dir supergut! Du bist wirklich auch ein sehr hübsches Airedalemädchen!
Lieber Gruß
Gipsy