Samstag, 23. Juli 2011

Inlinern an den Lahnwiesen

Frauchen hat mich heute wieder ins Auto gepackt und bei idealem Wetter zum Inlinern sind wir nach einer Pinkelpause an der Wiese gegenüber an die Lahnwiesen gefahren. Die Strecke dort hin ist nicht so sehr weit, Frauchen hat dann geparkt und mich dieses Mal zuerst aus dem Auto geholt. Sicherlich konnte sie mit den Rollen nicht auf die Wiese fahren. Dann habe ich artig gewartet, bis sie ihre komplette Ausrüstung angelegt und angezogen hatte. Ehrlich gesagt hatte ich immer noch ziemlichen Respekt vor den riesigen Schuhen mit den Rädern untendrunter und ich habe mich vorsichtshalber in Sicherheit gebracht und den Vorgang in sicherer Entfernung kritisch beäugt. Aber ich wusste natürlich schon, was wir jetzt machen würden! Ich habe mich so sehr gefreut, dass wir wieder beide schnell laufen würden! Ich habe die lustigsten Sprünge veranstaltet, vor lauter Freude in die Leine gebissen, bin um Frauchen herum geturnt und hatte fast so etwas, wie ein menschliches Lächeln im Gesicht. Frauchen hat mich ein bisschen ausgeschimpft, weil ich nicht so wild herumtollen darf, damit ich nicht "unter die Räder" komme, aber wirklich böse sein konnte sie mir nicht, als sie gesehen hat, wie sehr ich mich gefreut habe.

Wir sind gerannt und gerollt, auch kleinere Hügel hinauf, bei denen Frauchen immer so etwas wie "Zieh!" gerufen hat - aber ich weiß nicht wirklich, was sie damit meint. Ich habe brav immer auf eine lockere Leine geachtet. Oben angekommen, hatte Frauchen immer einen roten Kopf. Das sah vielleicht lustig aus!




Zwischendurch musste Frauchen natürlich wieder ein paar Bilder machen, wie immer. Für die Bilder ist das Wetter nicht so schön, dafür war es aber kühl und windig und für viel Bewegung an der frischen Luft ideal. Wir kamen sogar an einer kleinen Brücke vorbei, die uns beiden gut gefallen hat. Nach etwa zwanzig Minuten sind wir aber dann umgekehrt, obwohl ich gerne noch weiter gelaufen wäre. Aber Frauchen hat das schon richtig eingeschätzt, denn die letzten Meter hatte ich nur noch wenig Lust zu laufen und wir sind etwas langsamer voran gekommen. Dann ging es zurück zum Auto und schließlich auch wieder heim. Christoph begrüßte uns an der Haustür und musste lachen, denn wir kamen beide ganz schön kaputt an (natürlich sah Frauchen schlimmer aus als ich!!!). Aber jetzt liege ich platt in meiner Box, meiner kleinen Höhle, und ich glaube da stehe ich heute so schnell auch nicht wieder auf. Aber so richtig neben Frauchen her zu laufen war herrlich und es tut auch manchmal gut, sich so richtig auszupowern - kennt ihr das Gefühl?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen